BURNOUT: WAS KANN ICH ALS FÜHRUNGSKRAFT TUN?

31. Mai 2016 / Allgemein
Resilienz

Businessman in Suit lets a Balloon burst with a needle

Betroffen von einem Burnout sind häufig sehr stark (bis über-) engagierte Mitarbeitende, die es allen Recht und alles perfekt machen wollen. Wie stark man burnoutgefährdet ist, hängt also von den eigenen Prägungen und Verhaltensmustern ab – aber auch die Führung hat einen grossen Einfluss. Vorgesetzte können sehr viel tun, um ihre Mitarbeitenden vor einem Burnout zu bewahren.

Das wichtigste Mittel einer Führungskraft: Ohren und Augen auf haben, achtsam sein, wenn sich Mitarbeitende verändern. Wenn sie plötzlich mehr Fehler machen oder sich immer mehr zurückziehen. Dann müssen bei den Vorgesetzten die Alarmglocken läuten. Welches sind denn typische Früherkennungsmerkmale für einen drohenden Burnout? Diese Mitarbeitenden:

Das Problem ist, dass die meisten Betroffenen die Signale selber nicht wahrhaben wollen. Erst, wenn der Körper sagt: stopp! Burnout ist ein schleichender Prozess, wobei dann der effektive Zusammenbruch sehr schnell erfolgen kann. Meine Erfahrung aus der Praxis zeigt: häufig wird dieser Zusammenbruch durch eine akute Krise ausgelöst, z.B. eine Entlassung, eine private Trennung usw. Das Kartenhaus, das vorher schon nicht stabil war, fällt dann zusammen.

 

Einflussbereich der Unternehmen und der Führungskräfte

Jeder Einzelne hat Möglichkeiten, für sich selber Stress- und Burnout-Prävention zu betreiben. Aber auch die Unternehmen und die einzelnen Führungskräfte haben einen grossen Einfluss auf die Burnout-Gefährdung ihrer Mitarbeitenden.

 

Was kann man auf der Unternehmensebene tun:

 

Was kann die einzelne Führungskraft tun, um das Burnout-Risiko ihrer Mitarbeitenden zu senken?

 

© Claudia Kraaz

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